Ausblick verhalten
von Klaus H. Niemann
Vorstandsvorsitzender des DUD Industrieverband
Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen
Das deutsche Bauvolumen (DIW-Berechnung) sank im Jahre 2003 real um 2,9% nach 4,3% im Jahre 2002. Der Wohnungsbau, mit einem Anteil von etwa 55% die wichtigste Sparte, schrumpfte dank des steuerlichen Vorzieheffektes Eigenheimbau nur um 1,7%, was umgekehrt bedeutet, dass der Nicht-Wohnungsbau umso deutlicher schrumpfte.
Vor diesem aktuellen Hintergrund ist die durchaus zufriedenstellende Entwicklung des Mengenabsatzes der Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen in den letzten 3 Quartalen zu sehen. Nach einem Wachstum von knapp 1,4%-Punkten im 4. Quartal 2003 sowie von rd. 3% im 1. Quartal 2004 konnte die Absatzentwicklung im 2. Quartal 2004 nicht mit dem Vorjahresquartal Schritt halten; insgesamt gesehen liegt die Mengenentwicklung im 1. Halbjahr 2004 etwa bei minus 2% und damit im Bereich der Erwartungen.
Analysen des DUD-Verbandes zeigen, dass Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen, insbesondere in dem Wachstumsfeld Sanierung, weiterhin deutliche Zuwächse erzielen, ohne das im Wirtschaftsbau nicht uninteressante Feld Neubau aus dem Auge zu verlieren. Die hohe marktführende Stellung konnte also gehalten werden. Architekten, Verleger, aber zunehmend auch gewerbliche Investoren und auch Versicherer wissen die hohe technische Beratungskompetenz der vielen Mitarbeiter der DUD-Mitgliedsfirmen ebenso zu schätzen wie die erwiesene Wirtschaftlichkeit der Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen. Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen sind nicht unbedingt nur ein Commodity-Produkt, sondern im richtig gewählten Systemaufbau Dach entscheidet sich heute sehr viel deutlicher die Wirtschaftlichkeit eines Investitionsgutes wie Lagerhalle, Baumarkt, Verwaltungsgebäude, Flughafengebäude oder auch sonstiger Hochbauten. Kostenoptimierte Wartung, wirtschaftliche Langlebigkeit und die Gesamtinvestition der kompletten Gebäudehülle sind heute wichtige Entscheidungspunkte für professionelle Planer und Entscheider.
Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Bereich Hochbau, und hierzu gehören sowohl Flachdach wie auch Bauwerksabdichtungen, sind derzeit nicht gerade ermutigend. Dennoch sind die im DUD zusammengeschlossenen Mitgliedsunternehmen für das Gesamtjahr 2004 verhalten positiv eingestellt. In der Absatzmenge wird sich ein leichter Rückgang gegenüber 2003 nicht ganz vermeiden lassen. Aufgrund der seit Monaten deutlich spürbaren Verteuerung verschiedener Rohstoffe für Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen, aber auch verschiedener Systemteile, sehen die Hersteller die Notwendigkeit weiterer Preisanpassungen.
von Klaus H. Niemann
Vorstandsvorsitzender des DUD Industrieverband
Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen
Das deutsche Bauvolumen (DIW-Berechnung) sank im Jahre 2003 real um 2,9% nach 4,3% im Jahre 2002. Der Wohnungsbau, mit einem Anteil von etwa 55% die wichtigste Sparte, schrumpfte dank des steuerlichen Vorzieheffektes Eigenheimbau nur um 1,7%, was umgekehrt bedeutet, dass der Nicht-Wohnungsbau umso deutlicher schrumpfte.
Vor diesem aktuellen Hintergrund ist die durchaus zufriedenstellende Entwicklung des Mengenabsatzes der Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen in den letzten 3 Quartalen zu sehen. Nach einem Wachstum von knapp 1,4%-Punkten im 4. Quartal 2003 sowie von rd. 3% im 1. Quartal 2004 konnte die Absatzentwicklung im 2. Quartal 2004 nicht mit dem Vorjahresquartal Schritt halten; insgesamt gesehen liegt die Mengenentwicklung im 1. Halbjahr 2004 etwa bei minus 2% und damit im Bereich der Erwartungen.
Analysen des DUD-Verbandes zeigen, dass Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen, insbesondere in dem Wachstumsfeld Sanierung, weiterhin deutliche Zuwächse erzielen, ohne das im Wirtschaftsbau nicht uninteressante Feld Neubau aus dem Auge zu verlieren. Die hohe marktführende Stellung konnte also gehalten werden. Architekten, Verleger, aber zunehmend auch gewerbliche Investoren und auch Versicherer wissen die hohe technische Beratungskompetenz der vielen Mitarbeiter der DUD-Mitgliedsfirmen ebenso zu schätzen wie die erwiesene Wirtschaftlichkeit der Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen. Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen sind nicht unbedingt nur ein Commodity-Produkt, sondern im richtig gewählten Systemaufbau Dach entscheidet sich heute sehr viel deutlicher die Wirtschaftlichkeit eines Investitionsgutes wie Lagerhalle, Baumarkt, Verwaltungsgebäude, Flughafengebäude oder auch sonstiger Hochbauten. Kostenoptimierte Wartung, wirtschaftliche Langlebigkeit und die Gesamtinvestition der kompletten Gebäudehülle sind heute wichtige Entscheidungspunkte für professionelle Planer und Entscheider.
Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Bereich Hochbau, und hierzu gehören sowohl Flachdach wie auch Bauwerksabdichtungen, sind derzeit nicht gerade ermutigend. Dennoch sind die im DUD zusammengeschlossenen Mitgliedsunternehmen für das Gesamtjahr 2004 verhalten positiv eingestellt. In der Absatzmenge wird sich ein leichter Rückgang gegenüber 2003 nicht ganz vermeiden lassen. Aufgrund der seit Monaten deutlich spürbaren Verteuerung verschiedener Rohstoffe für Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen, aber auch verschiedener Systemteile, sehen die Hersteller die Notwendigkeit weiterer Preisanpassungen.
