[TITELTHEMA]

Minderung von Brandrisiken durch Kunststoffbahnen
Verarbeitung / Verarbeitungsprüfung

Der Berliner Hauptbahnhof zählt zu den größten Kreuzungsbahnhöfen Europas. Mit 300.000 Passagieren täglich ist auch einer der am stärksten frequentierten. Die von zwei Bügelbauten gekreuzte Glasdachkonstruktion, die den Oberbahnhof überspannt, ist zum Wahrzeichen des Hauptbahnhofs geworden. Wo das Glasgewölbe auf den Mauersockel trifft, wurden die aufsteigenden Mauerelemente mit einer selbstklebenden PVC-P Dachbahn abgedichtet. Auch auf den großen Flachdächern der beiden Bügelbauten wurde diese Bahn verlegt. Sowohl in der Gewölberinne als auch auf dem Dach wurde die Bahn im bewährten Kaltselbstklebeverfahren verlegt. Das heißt, dass auf der Unterkonstruktion - in der Rinne auf der Beton-Deckunterlage, auf dem Dach auf einer Wärmedämmung aus Schaumglas - zunächst eine Polymerbitumenbahn als erste Abdichtungslage aufgebracht wurde. Anschließend wurde darauf die Kunststoff-Dachbahn auf die vorbereitete Bitumenoberfläche aufgeklebt. Für einen sicheren Wind- und Nässeschutz wurde eine Nahtüberlappung von vier Zentimeter eingearbeitet und mit Heißluft fest verschweißt. Somit bleiben die Gebäudesubstanz sowie die vier Ebenen des Tiefbahnhofs vor negativen Wettereinflüssen geschützt.

Fazit: Risiken verringert
Dachabdichtungen mit Kunststoffbahnen mindern Brandrisiken schon beim Verlegen, reduzieren Brandlasten und geben Sicherheit auch im laufenden Betrieb.

Bild rechts: Sicher dicht, hohe Windsogsicherheit, null Brandrisiko beim Verlegen, hohe Resistenz gegen chemische und mechanische Belastungen: Kunststoff-Dachbahnen sind wie hier beim Berliner Hauptbahnhof erste Wahl.