MAI 2011

KUNSTSTOFF-DACHBAHNEN
Bauen im Bestand:
Sicher und dauerhaft übertrumpft den Preis

Bei Sanierungen steht weniger der Preis als der Wert einer Maßnahme im Vordergrund. Bei der Überlegung wie sich die Sanierungsziele Dichtheit, energetische Aufrüstung (Dämmung) und Nachhaltigkeit mit maximalem Nutzen erreichen lassen, werden an Verarbeitung und Material sehr hohe Qualitätsmaßstäbe angelegt. Zudem ist die Ausgangslage bei Sanierungen ungleich schwieriger, selten finden sich im Bestand die Idealbedingungen eines sauberen Untergrunds, dessen Zustand offen zutage liegt. Kunststoff-Dachbahnen spielen hier ihre Trümpfe aus: Sie sind dauerhaft sicher, langlebig, wirtschaftlich, hoch belastbar, verarbeitungsfreundlich, optisch ansprechend und weisen eine positive Stoffbilanz auf.

 
Leicht und dicht trumpft auf historischer Konstruktion
Die 1920 errichtete Ballsporthalle in Radebeul überspannt eine hölzerne Dachkonstruktion, deren Bitumenabdichtung undicht geworden war. Das Tonnendach war um 1920 als einfach gekrümmtes Tragwerk konstruiert worden. Aus statischen Gründen musste der vorhandene Aufbau abgerissen werden. Als neue Dachhaut wählte der Bauherr eine Kunststoff-Dachbahn wegen der geschlossenen, weniger witterungsanfälligen Oberflächenstruktur. Die eingesetzte PIB-Bahn mit integriertem Kunststoffvlies und industriell vorgefertigten Dichtrand bietet langfristig sichere Nahtverbindungen. Auf die bituminöse Dampfsperre und eine Mineralwolledämmschicht wurde die Dachbahn parallel zur Traufe lose verlegt und im Klettsystem mechanisch befestigt.

 
Hochwertig und individuell trumpft im Wohnungsbau
In Gera-Debschwitz waren die Fünfgeschosser mit 50 Wohnungen nur zu rund 65 Prozent vermietet. Im Zuge des Umbaus wurden zehn Wohnungen rückgebaut, die Obergeschosse teilweise zu Maisonnettewohnungen mit Dachterrassen umgebaut. Die neuen Dächer über dem vierten Obergeschoss wurden als Flachdach mit Gefälledämmung und Bekiesung bzw. als Dachterrasse mit Plattenbelag ausgeführt. Die Maisonettewohnungen erhielten belüftete Pultdächer mit fünf Grad Neigung. Die Abdichtung der Dachflächen erfolgte mit einer elastischen Dach- und Dichtungsbahn; die homogene Dichtschicht der Bahn enthält einen besonders hohen Anteil an hochpolymeren Feststoffen, die auf Dauer unverändert erhalten bleiben. Die EVA-Dachbahn und farblich abgestimmte Aluminium-Dachrandprofile nehmen den Rotton der Fassade auf.

 
Kontrollierbare Sicherheit trumpft im Labor
Markante Elemente des GeoForschungsZentrum (GFZ) auf dem Potsdamer Telegrafenberg sind der frei schwebende Teil des Gebäudes, die komplett mit Klinkersteinen versehene Fassade sowie die intensiv- und extensiv begrünten Dächer. Um die empfindliche Technik des Labors dauerhaft vor Schaden zu bewahren wählten Planer und Bauherr für den Um- und Erweiterungsbau eine hochwertige FPO-Dachabdichtung in Kombination mit einem computergesteuerten Leckmelde- und Ortungssystem, das selbst kleinste Undichtigkeiten erkennt und ortet. Für die Anschlüsse an die liegenden Dachfenster im Bürotrakt wurden auf das System abgestimmte Formteile und Verbundbleche eingesetzt.

 
Langjährige gute Erfahrung trumpft im Chemiewerk
22 Objekte mit insgesamt 36.000 m² Dachflächen sind im Schweizerischen Werk Sisseln mit Kunststoffbahnen saniert worden. Seit 1997 setzt die Bauabteilung der DSM Nutritional Products AG ausschließlich auf Kunststoffdichtungsbahnen. Weitere Dachflächen stehen zur Sanierung an. Die alten Bitumen-Abdichtungen auf den Dächern zeigen erhebliche Verschleißerscheinungen. Die Durisol-Deckenelemente haben vor allem im Winter die Belastungsgrenze teilweise erreicht. Die Sanierungen werden mit einer hochpolymeren schwarzen PVC-P-Bahn in 1,5 mm Dicke ausgeführt. Wo möglich erhalten die Dächer ein Gefälle mit Gefälleplatten aus Expandiertem Polystyrol (EPS), Mineralwolle oder auch Schaumglas.




"DUD-Umfrage 2011 - IPad2 zu gewinnen"

Wer kennt sich aus in der deutschen Flachdachbranche. Wer sind die Player im Markt. Welche Rolle spielen die Branchenvertretungen, wer ist der DUD?

Nur wenige Fragen mit wenig Zeitaufwand sind zu beantworten. Und mit ein bisschen Glück kann man den neuen iPad 2 gewinnen.

Der Industrieverband Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen e.V. in Darmstadt stellt unter seiner neuen Geschäftsführung sein Dienstleistungsangebot auf den Prüfstand. Eine erstmalige Umfrage soll helfen, ein aktuelles Bild zu zeichnen.

Den Fragebogen ausfüllen können alle, die sich mit dem Thema Flachdach befassen. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter/innen der den DUD tragenden Herstellerunternehmen und ihre Angehörige. Der Fragebogen ist online verfügbar. Teilnahmeschluss ist der 31.05.2011.

 
 

 
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